Gesundes Kochen mit dem Schongarer

Der Schongarer, der auch als Slowcooker bezeichnet wird, ist ein elektrisch betriebener Kochtopf, der Lebensmittel langsam und daher sehr schonend erhitzt, sie aber nicht kocht. Die Garzeit ist daher sehr lange und nimmt zwischen drei und zehn Stunden in Anspruch – abhängig davon, welche Lebensmittel man darin zubereiten möchte.

Weil die Temperatur sehr niedrig ist, können die Zutaten im Schongarer nicht anbrennen. Darüber hinaus hält sich auch der Energieverbrauch in Grenzen. Im Durchschnitt benötigt ein Schongarer etwa 0,8 kWh für die Erwärmung von Aufläufen – bei einem Backofen wären es ganze 2 kWh.

Aufbau und Funktionsweise des Schongarers

In der Regel setzt sich ein Slowcooker aus drei Bestandteilen zusammen: Er verfügt über einen beheizbaren Sockel, einem Einsatz sowie über einen Deckel. Schongarer sind inzwischen in den verschiedensten Größen erhältlich. Das Fassungsvermögen kann daher zwischen 1 und 20 l betragen. Schongarer funktionieren auf eine sehr simple Weise: Man legt die Lebensmittel hinein, schließt den Deckel, stellt die Temperatur ein und wartet, bis die Speisen gar sind. Inzwischen gibt es Geräte, die mit verschiedenen Programmen, mit farbigen Displays oder mit anderen Extras ausgestattet sind. Spezielle Crocky-Pots verfügen darüber hinaus über Heizelemente an den Seiten, die das Essen noch schneller garen. Natürlich kosten Produkte mit vielen Features etwas mehr, weswegen jeder selbst entscheiden muss, wie viel er für einen Schongarer ausgeben möchte.

Die unterschiedlichen Garstufen beim Schongarer

Grundsätzlich erwärmt der Schongarer die Speisen auf eine bestimmte Temperatur und hält diese dann über mehrere Stunden aufrecht. In der Regel verfügt ein solches Gerät über drei bis vier Garstufen.

Die erste Stufe gart Lebensmittel meist bei einer Temperatur von 75 °C. Hierbei erreicht das Gerät keine „Simmertemperatur“, jedoch wird das Essen so erhitzt, dass Bakterien keine Chance haben. Der Stromverbrauch dieser Geräte liegt für gewöhnlich bei rund 75 Watt, was etwa dem Energieverbrauch einer Glühbirne gleichkommt.

Darüber hinaus gibt es eine hohe Garstufe mit einer Temperatur von bis zu 90 °C. Dabei können die Speisen simmern, aber nicht brodelnd kochen. Der Energieverbrauch beträgt auf dieser Stufe im Durchschnitt 100 Watt.

Ebenfalls vorhanden ist eine Automatik-Stufe, bei der das Gargut erst einmal für eine Stunde auf niedriger Temperatur „angekocht“ wird. Später stellt der Schongarer die Temperatur alleine höher und reduziert sie dann wieder, so dass die Speise nicht verkochen kann.

Die richtige Größe beim Schongarer wählen

Ein Schongarer gart am effektivsten, wenn er nicht vollständig, sondern nur zu zwei Drittel gefüllt ist. Er sollte jedoch mindestens bis zur Hälfte mit Lebensmittel gefüllt werden. Für gewöhnlich kocht nichts über, da die Temperaturen keine 100 °C erreichen. Wichtig ist, bei einigen Lebensmitteln genügend Flüssigkeit in das Gerät zu füllen, damit ein Anbacken oder Austrocknen verhindert wird. Meist tritt jedoch aus Fleisch und Gemüse durch die Wärme von alleine Wasser aus, so dass man nicht mehr Flüssigkeit als in einem Kochtopf einfüllen muss.

Da es Schongarer in unterschiedlichen Größen gibt, stellt sich für Käufer natürlich zunächst die Frage, welche Variante die richtige ist. Hier kommt es in erster Linie darauf an, wie viele Personen im Haushalt leben. Für ein bis zwei Personen ist ein Schongarer mit einem Fassungsvermögen von 2 bis 3,5 l meist völlig ausreichend. Für einen Haushalt mit vier Personen sollte dagegen ein Fassungsvermögen von 4 l gewählt werden. Ab einem Volumen von 6 l lassen sich Lebensmitteln in großen Mengen garen, wie beispielsweise für ein Fest oder zum Anlegen von Vorräten.

Die wichtigsten Kriterien für den Kauf eines Schongarers

Bevor man sich einen Schongarer kauft, ist es ratsam, sich über die entscheidenden Kriterien bei der Auswahl zu informieren. Zunächst sind die Abmessungen kein unwichtiger Faktor, denn schließlich soll das Gerät später problemlos in der Küche Platz finden. Während einige Modelle sehr groß sind, zeigen sich andere in kompakterer Form. Von Vorteil ist grundsätzlich, wenn der Schongarer mit einer Zeitschaltuhr ausgestattet ist, so dass das Ende der Garzeit nicht verpasst werden kann, wenn man gerade kein Auge darauf wirft.

Ebenfalls muss darauf geachtet werden, dass der Schongarer sehr zuverlässig arbeitet und die Lebensmittel darin nicht bei 100 °C kochen, obwohl man nur 90 °C eingestellt hat. Auch die Einsätze sind bei jedem Modell verschieden: Sie können aus emaillierter Keramik, aber auch aus Aluminium bestehen. Letzteres ist keine gute Wahl, wenn man regelmäßig säurehaltige Lebensmittel darin gart, da sich das Material mit der Zeit lösen kann.

Welche Vorteile und Nachteile bieten Schongarer?

Speisen, die in einem Schongarer zubereitet werden, schmecken durchaus aromatischer und feiner: Durchwachsene Steaks werden zart, ohne ihre saftige Konsistenz zu verlieren. Auch für Gulasch eignet sich der Garer hervorragend. Ebenfalls ist die Handhabung eines Schongarers sehr leicht: Sobald man die Speisen eingelegt und den Deckel geschlossen hat, kann es losgehen. Schongarer bieten sich aber auch für Eintöpfe, Schmorbraten, Suppen oder Chilis an. Dabei bleiben sämtliche Vitamine und Nährstoffe erhalten. Selbst Nachspeisen oder andere Desserts, die im Wasserbad gegart werden, lassen sich damit zubereiten. Die meisten Schongarer verbrauchen nur wenig Energie und sind bereits zu günstigen Preisen erhältlich.

Allerdings gibt es auch einige Nachteile, die nicht außer Acht gelassen werden sollten. So eignet sich ein Schongarer beispielsweise nicht zum Braten: Hier müssten Gemüse und Fleisch zusätzlich in der Pfanne angebraten werden. Auch verfügt das Gerät nur über einen Einsatz, was das Zubereiten mehrere verschiedener Speisen gleichzeitig unmöglich macht. Milchprodukte, Fisch und Nudeln flocken aus und sollten daher ebenfalls nicht in einem Schongarer zubereitet, sondern erst am Ende der Garzeit in den Behälter gegeben werden.

Fazit: Der Schongarer ist ein praktischer Küchenhelfer für gesundes Garen

Ein Schongarer arbeitet selbstständig, automatisch und benötigt keinerlei Kochkünste: Die Speisen gelingen garantiert und ganz ohne die Beigabe von Fett. Daher stellt der Schongarer eines der praktischsten Geräte für die Küche dar, welches sich vor allem für Gesundheitsbewusste eignet. Doch auch Menschen, die nicht viel Zeit mit Kochen verbringen möchten, bereiten damit schnell ihre Mahlzeiten zu. Somit lohnt sich der Kauf eines Schongarers in jedem Fall – achten Sie beim Kauf jedoch auf Qualität, eine leichte Handhabung und möglichst kompakte Abmessungen.

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